eine aventurische Söldnereinheit

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Hintergrund

Im Efferd des Götterlaufes 8 v. Hal erblickte Isegrimm von Ochsenfurt das Licht Deres. Als viertes Kind des Junkers Ortgrimm von Ochsenfurt, war schon recht klar, dass ihm kein Erbe zu teil werden sollte. Seine älteren Geschwister bekamen die Möglichkeit die kaiserlichen Akademien in Wehrheim und Gareth zu besuchen, für ihn blieb nur die fürstlich-darpatische Landmiliz. Eingesetzt in der dritten Wehrmark Ochsenwasser-Trollpforte auf der Burg Bachenfurt leistete er in der Axtschwinger-Kompanie "Eisenfaust" seinen Dienst.

Als sich im Götterlauf 19 n. Hal der Orken gegen das Mittelreich erhob und schon bereits auf die Kaiserstadt Gareth vorrückte, wurden auch große Teile der darpatischen Landmiliz als Entsatz herangezogen. So wurde auch Isegrimms Einheit zur Verteidigung des Reiches zur Reichshauptstadt verlegt. Auf den Silkwiesen, nahe Gareth, kam es zu einer entscheidenden Schlacht gegen die Orks. Isegrimm überlebte schwer verwundet. Die vielen Gefallenen, ermöglichten ihm einen neuen Anfang. Sein Entschluss stand fest, er würde nicht mehr zur Armee zurückkehren. So beschloss er seinen eigenen Weg zu gehen und gründete eine Söldnereinheit. Die Darpatbullen.

Mit der Zeit schlossen sich mehr und mehr Gleichgesinnte der Einheit an. Zu den ersten Neulingen zählten auch Torben Ehrenfeld und einige Götterläufe später Hagen von der Steinfurt. Das Neue Reich befand sich am Ende eines blutigen Krieges und war mit dem Aufbau beschäftigt. So bestanden die ersten Aufgaben der Darpatbullen aus Begleitschutz einiger Handelstransporte.

Die Götterläufe vergingen und für Isegrimm kristallisierte es sich heraus, dass das Söldnerhandwerk ertragreicher war, als das Leben als Soldat in der fürstlich-darpatischen Armee. Seine in der Truppe mürrisch akzeptierte, aber heimlich gelobte Sparsamkeit, sorgte für ein kleines, goldiges Vermögen in der Kriegskasse. Ein Vorrat, der für schlechte Zeiten aufgehoben wurde.

Ein Auftrag im Jahre 33 n. Hal, der die Truppe durch das Orkland führte, endete in einem Fiasko. Während eines Nachtlagers wurden sie von einer Horde streunender Orks überrascht. Bei dem anschließenden Scharmützel starben bis auf Weibel Torben Ehrenfeld und Gefreiten Hagen von der Steinfurt alle Mitglieder der Darpatbullen. Schweren Herzens bestatteten die Beiden die Überreste ihrer Truppe, darunter auch den Hauptmann Isegrimm,der von einem orkischen Kriegsoger enthauptet wurde. Mit dem restlichen Hab und Gut, welches ihnen noch geblieben war, vollendeten sie noch den Auftrag und überbrachten die Lieferung nach Phexcaer.

In der Kneipe "Zum rostigen Nagel" ließen sie die letzten Geschehnisse Revue passieren und stellten zu ihrer Verblüffung fest, wie voll doch die Kriegskasse war. Sie hatten neuen Mut gefasst und entschlossen die Darpatbullen weiter zu führen. In Andenken an den Hauptmann Isegrimm. Hauptmann Torben und Weibel Hagen machten sich folglich auf den Weg und auf die Suche nach neuen Söldnern. Ihr Hass und der Zorn richtete sich währenddessen gegen die Orks - eine neue, nun private Jagd hatte begonnen.

Im bornländischen Dorf Waidhofen, wurden sie von dem dortigen Dorfvorsteher als Gardisten beschäftigt. Durch ihr rücksichtsloses Auftreten ergaben sich recht schnell Schwierigkeiten mit der Dorfbevölkerung und den ansässigen Goldsuchern, weshalb sie eines Abends, nach zu viel Alkohol intus, überwältigt und gefangengenommen wurden. Mit Phexens Hilfe schafften sie jedoch die Flucht.

In Waidhofen lernten die beiden auch Amuri Ambareth kennen, die noch bis heute der Truppe ihre Dienste als Heilerin und Masseuse zur Verfügung stellt. Mit der Zeit stieg die Zahl der "Bullen" wieder an und als die zwölfgöttliche Kirche ein gemeinsames Bündnis ausrief um ein neues Land zu erforschen, ließen sie sich unter Sold nehmen. Jegliche Vorstrafen wurden dadurch getilgt. Mit dem Greifenbanner unter dem Kommando des Inquisitors Praiodan von Hohenstein, angeschlossen an die Allianz, ging es auf nach Mythodea.

Nachdem wir hörten, dass es auf diesem Kontinent auch Orks geben sollte, zogen wir aus um unserem Unmut Luft zu machen. Wir stürmten mit einigen anderen das Orklager und hinterließen einen großen Boronanger.

Unserem Befehlshaber, dem Inqusititor missfiel unsere eigenmächtige Mission offensichtlich, aber trotz einer Ansprache von ihm konnten wir unseren Streit nicht weiter ausführen, den der Befehlshaber wurde hinterrücks durch einen Dämon getötet. Fast führungslos, denn der Rondrageweihte verlies uns ohne Worte, versuchten wir dort zu überleben. Welches sich als schwierig herausstellte, da wir einen Verräter in den eigenen Reihen hatten. Unser Kundschafter spielte ein böses Spiel mit uns, weshalb wir erhebliche Probleme mit der Geweihtenschaft hatten.

Generell schien dieses Mythodea sehr gefährlich zu sein. Am nächsten Morgen, sehr früh sogar, stürmten Nordleute unser Lager und zündeten die Zelte an. Weibel Hagen stellte sich heldenhaft, im Schlafrock mit einer Keule bewaffnet, der Übermacht entgegen. Wir anderen waren komplett im Tiefschlaf versunken. Ohne ihn gäbe es die Darpatbullen wohl nicht mehr.

Dem Rat der Allianz, vor allem unseren Geweihten, war das wohl noch nicht genug Provokation. Sie versuchten es weiter mit Diplomatie. Wir hingegen forcierten die Bildung eines Kämpferbundes. Zusammen mit den Aturianern und Roten Greifen zogen wir zum Gefecht gegen die Nordleute. Doch wurden wir bei der Schlacht bezwungen. Aber eines stand fest, wir spalteten uns vom Greifenbanner ab. So schien eine Rückkehr nach Aventurien schwer möglich.

Bei der Erkundung einer Höhle am gleichen Abend geschah dann noch etwas Grauenvolles, was uns wieder in den Grundfesten erschüttern ließ. Heroisch zog ein Teil unserer Einheit aus, doch zurück kamen nur Hauptmann Torben, die Gefreiten Adrianus und Yantur, sowie die Heilerin Amuri. Gefreite Jette und Weibel Hagen übernahmen die Wache am Lagerplatz. Drei Bullen verstarben in den Tiefen der Höhle.

Doch eines war klar geworden, egal welcher Verlust uns auch erschüttern mag, die Darpatbullen werden weiter leben. Wir zogen weiter, aufs neue auf der Suche nach zu rekrutierenden Kämpfern und Leuten für den Tross. Nach und nach stieg unsere Truppenstärke wieder an. In den einzelnen Ländern Mittellandes verbesserten wir unsere Ausrüstung. Wir kauften neue Waffen, Schilde, Rüstungen. Ein Geschützmeister, der sich uns anschloss, begann mit dem Bau eines Trebuchets.

So verging fast ein Götterlauf, als wir den Schrei nach Söldnern aus dem Königreich Londrien vernahmen...

Jette vom Berge, Tremor Karasowalje
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